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<title>Sekte</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Sekte</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Sekte</b> (von <a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a> <i>secta</i> ‚Partei‘, ‚Lehre‘, ‚Schulrichtung‘) ist eine Bezeichnung für eine <a href="Religion" title="Religion">religiöse</a>, <a href="Philosophie" title="Philosophie">philosophische</a> oder <a href="Politik" title="Politik">politische</a> Richtung und ihre Anhängerschaft. Die Bezeichnung bezieht sich auf <a href="Soziale_Gruppe" title="Soziale Gruppe">soziale Gruppierungen</a>, die sich durch ihre <a href="Lehren" title="Lehren">Lehre</a>, ihr <a href="Dogma" title="Dogma">Dogma</a> oder ihren <a href="Ritus" title="Ritus">Ritus</a> von vorherrschenden Überzeugungen unterscheiden und oft im Konflikt mit deren Vertretern und Anhängern stehen.
</p><p>In erster Linie steht Sekte für eine von einer Mutterreligion abgespaltene <a href="Religionsgemeinschaft" class="mw-redirect" title="Religionsgemeinschaft">religiöse Gemeinschaft</a>. Der ursprünglich wertneutrale Ausdruck hat aufgrund seiner Geschichte und Prägung durch den kirchlichen Sprachgebrauch einen meist abwertenden Charakter erhalten und wird seit den 1960er Jahren verstärkt in negativem Sinn verwendet. Für kleinere Gruppen werden daher auch die Bezeichnungen „<a href="Religi%C3%B6se_Sondergemeinschaft" title="Religiöse Sondergemeinschaft">religiöse Sondergemeinschaft</a>“ oder „<a href="Neue_religi%C3%B6se_Bewegung" title="Neue religiöse Bewegung">neue religiöse Bewegung</a>“ gewählt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-:0_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-:1_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-:1-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriffsgeschichte">Begriffsgeschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Antike">Antike</h3></div>
<p>Der Begriff „Sekte“ geht sehr wahrscheinlich auf das lateinische <i>secta</i> („Richtschnur“ oder „Schulrichtung“) zurück, was sich von <i>sectus</i>, einem nicht mehr erhaltenen Partizip Perfekt von <i>sequi</i> („folgen“, speziell: „Anhänger [einer Person oder Lehre] sein“), ableitet. Das Verbum <i>secare</i> („abschneiden“ oder „abspalten“) kommt als Ursprung weniger in Betracht, ist allerdings auch nicht ganz von der Hand zu weisen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das lateinische <i>secta</i> ist erstmals im 3. Jahrhundert v. Chr. bei dem Dichter <a href="Gnaeus_Naevius" title="Gnaeus Naevius">Gnaeus Naevius</a> belegt. Als <i>secta</i> bezeichnete man wertneutral nicht nur eine philosophische Schule, sondern auch eine Schulrichtung in der <a href="Rechtswissenschaft" title="Rechtswissenschaft">Rechtswissenschaft</a> oder die Anhängerschaft eines Politikers.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der lateinische Begriff <i>secta</i> entspricht dem <a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">Griechischen</a> Wort αἵρεσις (<i>haíresis</i>).<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zusätzlich gab es eine latinisierte Form dieses Wortes: <i>hairesis.</i> Als <a href="Lehnwort" title="Lehnwort">Lehnwort</a> aus dem Griechischen war das lateinische <i>haeresis</i> ein <a href="Synonym" title="Synonym">Synonym</a> von <i>secta</i>. <a href="Etymologie" title="Etymologie">Etymologisch</a> ist <i>hairesis</i> von <i>hairéomai</i> („sich nehmen“, „auswählen“, „vorziehen“) abgeleitet und bedeutete ursprünglich „Wahl“ sowie das, was man ausgewählt hat, wofür man sich entschieden hat (eine Partei, Meinung oder Überzeugung). Ab dem Zeitalter des <a href="Hellenismus" title="Hellenismus">Hellenismus</a> bezeichnete man als <i>hairesis</i> eine philosophische Lehre sowie deren Anhängerschaft, beispielsweise die <a href="Stoa" title="Stoa">Stoiker</a>, <a href="Peripatos" title="Peripatos">Peripatetiker</a> oder <a href="Platonismus" title="Platonismus">Platoniker</a> (<a href="Platonische_Akademie" title="Platonische Akademie">Akademiker</a>). Der Begriff wurde aber nicht nur in philosophischen oder weltanschaulichen Zusammenhängen verwendet. Im 2.&nbsp;Jahrhundert verfasste der berühmte Arzt <a href="Galenos" title="Galenos">Galen</a> ein griechisches Werk über die drei wichtigsten damals bestehenden medizinischen Schulrichtungen, worin er für diese die Bezeichnung <i>hairesis</i> gebrauchte. Diese einflussreiche Schrift wird noch heute unter ihrem lateinischen Titel <i>De sectis</i> (wörtlich „Über die Sekten“) zitiert.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im <a href="Judentum" title="Judentum">Judentum</a> wurde der griechische Begriff <i>hairesis</i> übernommen und nicht nur für griechische Philosophenschulen, sondern auch für jüdische theologische Richtungen wie die <a href="Sadduz%C3%A4er" title="Sadduzäer">Sadduzäer</a>, <a href="Pharis%C3%A4er" title="Pharisäer">Pharisäer</a> und <a href="Essener" title="Essener">Essener</a> verwendet. Auch hier war keine negative Konnotation damit verbunden; es gab keine Autorität, die in der Lage gewesen wäre, ein bestimmtes Dogma oder Bekenntnis verbindlich als „rechtgläubig“ festzulegen und eine abwertende Bezeichnung für alle davon abweichenden Richtungen einzuführen. So schrieb der jüdische Historiker <a href="Flavius_Josephus" title="Flavius Josephus">Flavius Josephus</a> im 1.&nbsp;Jahrhundert, er habe sich in seiner Jugend für die <i>hairesis</i> der Pharisäer entschieden, die der philosophischen <i>hairesis</i> der Stoiker ähnlich sei.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Sinne dieses Sprachgebrauchs wurden die ersten <a href="Christ" class="mw-redirect" title="Christ">Christen</a> als <i>hairesis</i> der „Nazarener“ im Rahmen des Judentums bezeichnet.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Gegensatz zur wertfreien jüdischen Begriffsverwendung erhielt bei den Christen <i>hairesis</i> von Anfang an eine negative Konnotation, die schon bei dem Apostel <a href="Paulus_von_Tarsus" title="Paulus von Tarsus">Paulus</a> deutlich erkennbar ist. Zwar wurde der Ausdruck in der frühen christlichen Literatur gelegentlich noch im herkömmlichen Sinne als neutrale Bezeichnung verwendet, doch galt in den miteinander in <a href="Kirchengemeinschaft" title="Kirchengemeinschaft">Kommunion</a> stehenden Gemeinden jede Parteiung unter Christen als unvereinbar mit dem Wesen der einen Kirche und ihrer verbindlichen Lehre und daher als skandalös. <i>Hairesis</i> bedeutete in der <a href="Alte_Kirche" title="Alte Kirche">Alten Kirche</a> Abweichung vom wahren Glauben und dadurch Trennung von der Gemeinde, „<a href="H%C3%A4resie" title="Häresie">Häresie</a>“. Ab Beginn des zweiten Jahrhunderts ist <i>hairesis</i> als theologischer Fachbegriff in diesem Sinn bezeugt; in der Folgezeit dominierte der Wortsinn „Irrlehre“, daneben wurde das Wort auch als Synonym von <i><a href="Schisma" title="Schisma">schisma</a></i> („Spaltung“, „Abspaltung“) gebraucht. Den als Häretiker Ausgegrenzten wurden die Bezeichnungen „Christen“ und „Kirche“ nachdrücklich verweigert.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es entstand eine <a href="H%C3%A4resiologie" title="Häresiologie">häresiologische</a> und <a href="H%C3%A4resiographie" title="Häresiographie">häresiographische</a> (Irrlehren beschreibende) kirchliche Literatur. Den ersten Häretikerkatalog erstellte <a href="Justin_der_M%C3%A4rtyrer" title="Justin der Märtyrer">Justin der Märtyrer</a> im 2. Jahrhundert.
</p><p>Eine abwertende Begriffsverwendung kam auch in nichtchristlicher Literatur vor; so vertrat im späten 3. Jahrhundert der <a href="Heidentum" title="Heidentum">pagane</a> <a href="Neuplatonismus" title="Neuplatonismus">Neuplatoniker</a> <a href="Alexander_von_Lykonpolis" title="Alexander von Lykonpolis">Alexander von Lykonpolis</a> die Ansicht, das <a href="Christentum" title="Christentum">Christentum</a> habe einen Niedergang erlebt, denn es seien ehrgeizige und neuerungssüchtige, aber zu gedanklicher Klarheit unfähige Sektengründer aufgetaucht, von denen jeder eine neue <i>hairesis</i> eingeführt habe. Dies habe zu Verwirrung und vielfacher Aufspaltung geführt.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mittelalter_und_Frühe_Neuzeit"><span id="Mittelalter_und_Fr.C3.BChe_Neuzeit"></span>Mittelalter und Frühe Neuzeit</h3></div>

<p>Die lateinischen Begriffe <i>haeresis</i> und <i>secta</i> wurden im <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalter</a> und in der <a href="Fr%C3%BChe_Neuzeit" title="Frühe Neuzeit">Frühen Neuzeit</a> weiterhin so wie in den Schriften der antiken <a href="Kirchenvater" title="Kirchenvater">Kirchenväter</a> zur abwertenden Bezeichnung von „Irrlehren“ und deren Anhängerschaft verwendet. So wurden die Protestanten als <i>secta Lutherana</i> bezeichnet.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der <a href="Orthodoxe_Kirchen" title="Orthodoxe Kirchen">Ostkirche</a> wurde der Islam als Variante des spätantiken <a href="Arianismus" title="Arianismus">Arianismus</a> betrachtet und daher ab dem 8. Jahrhundert offiziell unter die Sekten eingereiht.<sup id="cite_ref-BochingerRGG_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-BochingerRGG-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ins <a href="Mittelhochdeutsch" class="mw-redirect" title="Mittelhochdeutsch">Mittelhochdeutsche</a> entlehnt wurde das lateinische Wort in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Der älteste deutsche Beleg bezieht sich auf die damals als Häretiker verteufelten Arianer.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der deutsche Wortgebrauch im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit entsprach im religiösen Kontext dem lateinischen; <i>secte</i> oder <i>sec(k)t</i> wurde mit Vorstellungen wie „Rotte“, „Aufruhr“, „Spaltung“ und „Zwietracht“ assoziiert.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach der <a href="Reformation" title="Reformation">Reformation</a> pflegte man in Deutschland religiöse Gruppen ohne reichsrechtliche Anerkennung Sekten zu nennen.<sup id="cite_ref-BochingerRGG_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-BochingerRGG-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Neben dem in der Regel abwertenden Wortgebrauch in religiösen Zusammenhängen gab es ab dem 16. Jahrhundert im Lateinischen und im Deutschen auch eine wertneutrale, aus antiken Texten übernommene Begriffsverwendung zur Bezeichnung philosophischer und medizinischer Schulrichtungen.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Moderne">Moderne</h3></div>
<p>Während im Deutschen „Sekte“ auch in der Moderne sehr häufig in einem negativen, oft stark abwertenden Sinn verwendet wurde und wird, hat das englische Wort <i>sect</i> einen eher wertneutralen Sinn. So wird in englischsprachiger buddhistischer Literatur <i>sect</i> als wertneutraler Ausdruck zur Bezeichnung von angesehenen Schulrichtungen verwendet.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dem deutschen <a href="Pejorativum" title="Pejorativum">pejorativen</a> Ausdruck „Sekte“ entspricht der englische Begriff <i>cult</i> als polemische Fremdbezeichnung.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach 1900 wurde der Begriff „Sekte“ noch sehr breit verwendet, nämlich generell für – im betreffenden Land – kleine Religionsgemeinschaften. Etwa im katholisch dominierten Österreich wurden Adventisten, Baptisten, Anglikaner, Quäker oder Anhänger von Swedenborg so bezeichnet.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Allgemeine_Verwendung_des_Begriffs">Allgemeine Verwendung des Begriffs</h2></div>

<p>Im landläufigen Sprachgebrauch werden als <i>Sekten</i> oft religiöse Gruppen bezeichnet, die in irgendeiner Weise als gefährlich oder problematisch angesehen werden oder die in orthodoxer theologischer Hinsicht als „Irrlehre“ angesehen werden. Dies betrifft sowohl seit Langem bestehende christliche Gemeinschaften, die sich in Lehre oder Praxis vom Herkömmlichen unterscheiden, als auch neue Gruppen. Zu Letzteren zählen insbesondere solche, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden sind und damals als „<a href="Jugendreligion" title="Jugendreligion">Jugendreligionen</a>“ bezeichnet wurden, weil sie anfänglich viele junge Mitglieder hatten. „Sekte“ wird heute oftmals als Kampfbegriff gebraucht.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So wird sogenannten Sekten häufig vorgeworfen, sie würden sich vor allem aus wirtschaftlichen Gründen als religiöse <a href="Glaubensgemeinschaft" title="Glaubensgemeinschaft">Glaubensgemeinschaften</a> ausgeben, um den besonderen Schutz des Staates, größere Freiheiten und Rechte sowie die Befreiung von Steuern zu genießen. Bekanntestes Beispiel dafür ist <a href="Scientology" title="Scientology">Scientology</a>.
</p><p>In jüngerer Zeit wird der Terminus „Sekte“ auch im säkularen Bereich verwendet, um beispielsweise Kritiker von vorherrschenden wissenschaftlichen Lehrmeinungen, sozialen Üblichkeiten oder Absplitterungen von politischen Parteien abwertend zu charakterisieren.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Juni 2018 akzeptierte das <a href="OLG_Frankfurt" class="mw-redirect" title="OLG Frankfurt">OLG Frankfurt</a> es als Teil der freien Meinungsäußerung, ein Unternehmen als „Sekte“ zu bezeichnen.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Bezeichnung Sekte führt immer wieder zu Kontroversen, da mit dem Begriff allgemein eine besondere Konfliktträchtigkeit assoziiert wird.<sup id="cite_ref-:0_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für die Religionswissenschaftlerin Babett Remus stammt der Begriff ursprünglich zur Selbstdefinition einer religiösen Gruppe und ihrer Abgrenzung nach außen. Er sei somit „nichts anderes als ein <a href="Kampfbegriff" class="mw-redirect" title="Kampfbegriff">Kampfbegriff</a> und somit zur religionswissenschaftlichen Theoriebildung völlig ungeeignet“.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Dabei stehen sich zwei Grundhaltungen gegenüber: Auf der einen Seite eine Betonung der <a href="Religionsfreiheit" title="Religionsfreiheit">Religionsfreiheit</a> und der weltanschaulichen Neutralität des Staates. Hier wird Zurückhaltung bei der öffentlichen Bewertung religiöser und weltanschaulicher Positionen und bei Maßnahmen gegen missliebige Minderheiten empfohlen. Die gegenteilige Haltung nehmen diejenigen ein, die insbesondere neureligöse weltanschauliche Sondergruppen zum Teil scharf verurteilen und in manchen Fällen deren gesellschaftliche Ächtung anstreben.
</p><p>Im Einzelnen drehen sich die Kontroversen beispielsweise um mutmaßliche oder tatsächliche
</p>
<ul><li>Einschränkungen der Religionsfreiheit religiöser Randgruppen, etwa durch Kritik ihrer Praktiken, und juristische Zwangsmaßnahmen,<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Einschränkungen der religiösen Freiheit durch unterschiedliche Grade der gesetzlichen Anerkennung
<ul><li><span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_4.html">Art.&nbsp;4</a></span> <a href="Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland" title="Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland">GG</a> der Bundesrepublik Deutschland gesteht grundsätzlich die freie Religionsausübung zu. Einschränkungen ergeben sich aus dem Artikel selber nicht, sind aber oft genug Gegenstand der aktuellen Rechtsprechung. Das Grundrecht auf Religionsfreiheit ist nur beschränkt durch die Grundrechte anderer Menschen und die sonstigen Grundwerte des Grundgesetzes.</li></ul></li>
<li>Einschränkungen der <a href="Meinungsfreiheit" title="Meinungsfreiheit">Meinungsfreiheit</a> von Gruppenmitgliedern,</li>
<li>Einschränkungen der <a href="Freiz%C3%BCgigkeit" title="Freizügigkeit">Bewegungsfreiheit</a> von Gruppenmitgliedern,</li>
<li>wirtschaftliche Ausbeutung der Mitglieder durch lange Arbeitszeiten und minimales Gehalt,<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>sexuelle Ausbeutung oder Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Gruppenmitglieder,</li>
<li>Menschenrechtsverletzungen durch gruppeninterne, gerichtsähnliche Verfahren (Beispiel: <a href="Katholische_Integrierte_Gemeinde#Kanonische_Untersuchung_und_Auflösung" title="Katholische Integrierte Gemeinde">KIG</a>),</li>
<li>Personenkulte um die Anführer der betreffenden Gruppe, z.&nbsp;B. <a href="Osho" title="Osho">Osho (Bhagwan)</a>,<sup id="cite_ref-SPON-948789_27-0" class="reference"><a href="#cite_note-SPON-948789-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Familienkonflikte, insbesondere wenn ein Elternteil oder Kinder die Gruppe verlassen haben oder wollen,</li>
<li>das Behindern von Kindern beim Zugang zu Ausbildung, ärztlicher Versorgung und Familienangehörigen außerhalb der Gruppe.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Staatliche_Begriffsverwendung">Staatliche Begriffsverwendung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>
<p>In Deutschland stellte die <a href="Enqu%C3%AAte-Kommission" class="mw-redirect" title="Enquête-Kommission">Enquête-Kommission</a> „Sogenannte Sekten und Psychogruppen“ 1998 fest, dass in der Umgangssprache der Begriff „Sekte“ sich zunehmend auf Gruppen bezieht, denen vorgeworfen wird, in Lehre und Praxis systematisch gegen ethische Überzeugungen wie <a href="Menschenw%C3%BCrde" title="Menschenwürde">Menschenwürde</a>, Menschenrechte, Freiheit, Toleranz, Selbstentfaltung oder Selbstverwirklichung zu verstoßen, statt Entfaltungsfreiheit Abhängigkeit zu produzieren, die Menschen zu entwürdigen und zur Intoleranz anzuleiten. Der umgangssprachliche Sektenbegriff leide damit an einer erheblichen inhaltlichen Undifferenziertheit; er sei in hohem Maße kritikwürdig und werde von der Kommission daher nicht verwendet. Für die Zwecke der neutralen Beschreibung seien die Bezeichnungen „neue religiöse und ideologische Gemeinschaften und Psychogruppen“ zutreffender. Das <a href="Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland" title="Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland">Grundgesetz</a> kenne nur Religionen, Religionsgesellschaften und Religionsgemeinschaften; staatsrechtlich gebe es mithin keinen Unterschied zwischen <a href="Kirche_(Organisation)" title="Kirche (Organisation)">Kirche</a> und „anderen religiösen Organisationsformen“. Der Begriff der Kirche ist dadurch auch nicht mehr geschützt, sodass sich nun jede Organisation als Kirche bezeichnen und ihn irreführend verwenden könne.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Allerdings stellte das <a href="Bundesverfassungsgericht" title="Bundesverfassungsgericht">Bundesverfassungsgericht</a> im Juni 2002 fest, dass die staatliche Anwendung der Begriffe „Sekte“, „Jugendreligion“, „Jugendsekte“ und „Psychosekte“ auf die <a href="Osho" title="Osho">Osho</a>-Bewegung verfassungsrechtlich unbedenklich gewesen sei, da sie nicht den Schutzbereich der <a href="Glaubensfreiheit" class="mw-redirect" title="Glaubensfreiheit">Glaubens- und Gewissensfreiheit</a> berührt habe. Mit Blick auf den Bericht der Enquete-Kommission empfahl das Gericht gleichwohl, staatliche Stellen sollten diese Begriffe, auch wenn sie verfassungsrechtlich unbedenklich seien, nicht mehr verwenden.<sup id="cite_ref-:1_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-:1-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das <a href="Polizeipr%C3%A4sidium_M%C3%BCnchen" title="Polizeipräsidium München">Polizeipräsidium</a> <a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a> verwendet den Begriff weiterhin auf seiner <a href="Website" title="Website">Website</a> im Titel <i>„Sekten und <a href="Okkultismus" title="Okkultismus">Okkultismus</a>“</i> (Stand von Mai 2025).<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Frankreich">Frankreich</h3></div>
<p>Anlässlich der Aktivitäten der <a href="Vereinigungskirche" title="Vereinigungskirche">Vereinigungskirche</a> seit den 1970er Jahren wurde von staatlicher Seite verstärkt gegen Sekten vorgegangen.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1995 veröffentlichte eine parlamentarische Kommission eine Liste von 173 Organisationen, die als Sekte bezeichnet wurden. Die Gesamtzahl der Mitglieder dieser Organisationen wurde auf 400.000 geschätzt. Der staatliche Runderlass betont bei der Begriffsdefinition den ausbeuterischen Charakter einer Sekte.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In diesem Zusammenhang stehen auch Einrichtungen weltanschaulicher Gruppierungen unter Beobachtung, die sich in anderen Ländern frei entfalten können, wie etwa die <a href="Waldorfschule" title="Waldorfschule">Waldorfschulen</a>.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz">Schweiz</h3></div>
<p>1998 hatte der Bundesrat bei einer Anfrage im Nationalrat festgehalten, dass es keinen juristischen Begriff der „Sekte“ gibt.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Bundeskanzlei hat den Auftrag, für das Thema zu sensibilisieren, kann in Sachen Beratungsstelle aber höchstens koordinierend wirken. Alle Beratungsstellen zu Sektenfragen in der Schweiz sind private oder kirchliche Institutionen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wissenschaftlicher_Gebrauch">Wissenschaftlicher Gebrauch</h2></div>
<p>Im <a href="Theologie" title="Theologie">theologischen</a>, <a href="Rechtswissenschaft" title="Rechtswissenschaft">rechtlichen</a> und <a href="Soziologie" title="Soziologie">soziologischen</a> <a href="Kontext_(Sprachwissenschaft)" title="Kontext (Sprachwissenschaft)">Kontext</a> wird der Begriff „Sekte“, wenn überhaupt, dann unter Berücksichtigung seiner Problematik eingesetzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Theologischer_Gebrauch">Theologischer Gebrauch</h3></div>
<p>Die Abwehr theologischer Abweichungen von der kirchlichen Lehre spielt für Theologen in der neueren Auseinandersetzung mit dem Thema „Sekten“ kaum noch eine Rolle. Beachtet werden mögliche negative Folgen für den Einzelnen und für seine Umgebung, die sich aus der Zuwendung zu einer problematischen religiösen Gruppe ergeben können. Bedenkliche Eigenheiten können etwa sein: ein ethischer Rigorismus, Überlegenheitsbewusstsein, Heilsversprechen speziell für die exklusive Elite der Zugehörigen, hoher Gruppenbinnendruck, erschwerte Austrittsmöglichkeit. Die Darlegung solcher Eigenheiten ist gepaart mit Selbstkritik: „Viele sektenhafte Züge finden sich auch innerhalb der Kirche“.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „Der christliche Glaube verlangt nicht weniger, sondern mehr irrationalen Glauben, als manche ‚Sekte‘ einzufordern wagt.“<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die kirchliche Beschäftigung mit Sondergemeinschaften bewegt sich weiterhin in dem Spannungsfeld <i>Warnen vor Irrwegen oder Selbsthinterfragen als Kirche</i>.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rechtswissenschaftlicher_Gebrauch">Rechtswissenschaftlicher Gebrauch</h3></div>
<p>Das Münchner Rechtslexikon schreibt zum Beispiel, der Begriff „Sekte“ habe in staatsrechtlicher Hinsicht seine Bedeutung verloren, da er eine negative theologische Beurteilung enthalte. Die früher als „Sekten“ bezeichneten Gruppen werden heute meist unter weniger vorbelasteten Bezeichnungen wie „Neue religiöse Bewegungen“ oder „Alternativreligionen“ zusammengefasst. Kleinere spirituelle Gruppierungen und Einzelpersonen werden bisweilen auch als „Anbieter am Lebenshilfemarkt“ bezeichnet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Soziologische_Definitionen">Soziologische Definitionen</h3></div>
<p>Für die soziologische Definition haben sich folgende drei Ansätze herausgebildet:
</p><p>In der deutschsprachigen Soziologie ist – erstens – <a href="Max_Weber" title="Max Weber">Max Webers</a> Sektenkonzept am bekanntesten. Weber unterscheidet Sekten von Kirchen anhand ihrer Rekrutierungsmechanismen: Sekten seien <i>voluntaristische Gemeinschaften</i>, in die man aufgrund einer persönlichen Entscheidung und nur nach eingehender Prüfung durch die Sekte <i>aufgenommen</i> werde. Im Gegensatz dazu sind Kirchen für Weber <i>Anstalten</i>, in die man <i>hineingeboren</i> würde.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der protestantische Theologe <a href="Ernst_Troeltsch" title="Ernst Troeltsch">Ernst Troeltsch</a> (1865–1923) benutzte den Begriff in Anschluss an Weber in seiner <a href="Klassifikation" title="Klassifikation">Typologie</a> christlicher Gemeinschaftsbildung: Im Unterschied einerseits zu <a href="Kirche_(Organisation)" title="Kirche (Organisation)">Kirche</a>, andererseits zur <a href="Mystik" title="Mystik">Mystik</a> zeichne sich die Sekte durch verhältnismäßig kleine Mitgliederzahl aus, durch die angestrebte „persönlich-innerliche Durchbildung“ des Glaubens sowie eine enge, persönliche Verbindung der Mitglieder untereinander. Typisch sei in diesen <a href="Laie_(Religion)" title="Laie (Religion)">Laienchristentum</a>, die Forderung nach persönlichen ethisch-religiösen Leistungen und einem persönlichen Verhältnis zu Gott, sowie die radikale religiöse Gleichheit und Brüderlichkeit innerhalb der Gruppe. Eine Sekte stelle sich gegen die <a href="Hierarchie" title="Hierarchie">Hierarchien</a> und die <a href="Kanonisches_Recht" title="Kanonisches Recht">kanonischen Verrechtlichungen</a> der Kirchen. Es gebe drei Haupttypen von Sekten:
</p>
<ul><li>die aggressive Sekte mit einem hohen <a href="Missionierende_Religion" title="Missionierende Religion">Missionierungsanspruch</a> und einem ausgeprägten <a href="Elite" title="Elite">Elite</a>­bewusstsein,</li>
<li>die von ihrer Umwelt tolerierte Sekte, die Gewalt ablehne und zurückgezogen den eigenen Glauben praktiziere, sowie</li>
<li>die <a href="Assimilation_(Soziologie)" title="Assimilation (Soziologie)">assimilatorische</a> Sekte, die dem Druck der Umwelt nachgebe und Konzessionen an sie mache.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Dem stellte der Religionssoziologe <a href="Paul_Honigsheim" title="Paul Honigsheim">Paul Honigsheim</a> (1885–1963) noch neuere <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">amerikanische</a> Sekten an die Seite, die angesichts der verbreiteten religiösen <a href="Toleranz" title="Toleranz">Toleranz</a> in den Vereinigten Staaten keine Verfolgungserfahrungen hätten, Sekten der <a href="Afroamerikaner" title="Afroamerikaner">Afroamerikaner</a>, die auf den verbreiteten <a href="Rassismus" title="Rassismus">Rassismus</a> reagierten, indem sie die „Rassensuperiorität ihrer Mitglieder betonen“, sowie schließlich religiös <a href="Kollektivismus" title="Kollektivismus">kollektivistische</a> Sekten. Die Abgrenzung des Sektenbegriffs zu dem der <a href="Konfession" title="Konfession">Konfession</a> sei oft nicht trennscharf zu ziehen.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein anderer, zweiter, Ansatz von <a href="Peter_L._Berger" title="Peter L. Berger">Peter L. Berger</a> sieht in einer Sekte ein Organisationsmodell für den Selbstschutz weltanschaulicher Minderheiten. Ihre Basis sei eine <a href="Orthodoxie" title="Orthodoxie">Orthodoxie</a>, die von einem <a href="Ontologie" title="Ontologie">ontologischen</a> Wahrheitsbegriff (<a href="Niklas_Luhmann" title="Niklas Luhmann">Niklas Luhmann</a>) ausgehe, d.&nbsp;h., eine voraufgeklärte Orientierung, in der das <a href="Sein" title="Sein">Sein</a> als unwandelbar und unvergänglich und nicht als kontingent (auf Wahrnehmung begründet) erkannt werde. Eine kommunikative Verständigung über die Grundlagen des Lebens gilt ihr als blasphemisch und gefährlich. Zur Vermittlung der „wahren Lehre“ benötige sie organisatorisches Handeln und präge über die indoktrinierende Institution nicht nur das Weltbild der einzelnen Menschen, sondern auch deren Sprache in einer Weise, die die Verständigung mit Außenstehenden erschwere.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein dritter verwendeter, einflussreicher<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ansatz, entwickelt von Bainbridge und Stark, unterscheidet Sekten und Kulte von Kirchen auf der Basis ihrer Ideologien. Kirchliche Ideologien stünden dabei nicht im Konflikt mit ihrer gesellschaftlichen Umgebung, sondern affirmierten diese.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sekten und Kulte wichen dagegen <a href="Ideologie" title="Ideologie">ideologisch</a> deutlich von ihrer gesellschaftlichen Umgebung ab.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zwischen Sekten und Kulten wird in diesem Ansatz auf der Basis des Entstehens der ihnen zugehörigen Ideologien unterschieden: Während Sekten, die aus bestehenden Religionsorganisationen hervorgehen, lange bestehende Glaubensbekenntnisse modifizieren würden, schüfen Kulte völlig neue Glaubenssysteme.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="H._Richard_Niebuhr" title="H. Richard Niebuhr">H. Richard Niebuhr</a> machte die Beobachtung, dass Sekten, entstanden als schismatische Bewegung von großen Kirchen, die Tendenz hätten, ihrerseits Kirchen zu werden, womit sie aber viele Bedürfnisse ihrer Mitglieder nicht mehr erfüllen könnten, was zu erneuten Abspaltungen führen würde. Auf dieser Feststellung aufbauend, konstatiert dieser dritte Ansatz ein Spannungsverhältnis zwischen Sekten und Gesellschaft, bei dem sich aber beide Pole ständig in Bewegung befänden, was zu einer gesellschaftlichen Etablierung vorher bewusst minoritärer Gruppen führen könne. Die Übergänge zwischen „Sekte“ und „Kirche“ sind in diesem Modell fließend. „Kulte“ haben im Unterschied zu „Sekten“ eigene religiöse Wurzeln.
Bainbridge und Stark unterscheiden drei Arten von Kulten:
</p>
<ul><li>Publikumskulte ohne formale Organisation,</li>
<li>Klientenkulte mit formaler Organisation, die partielle Bedürfnisse abdecken, sowie</li>
<li>Kultbewegungen mit formaler Organisation, die universale Bedürfnisse abdecken.</li></ul>
<p>Die Gruppen werden in diesem Ansatz nach Art der angebotenen Kompensatoren unterschieden: „<a href="Magie" title="Magie">Magische</a>“ oder spezielle Kompensatoren versprächen die Manipulation der Umwelt für eigene Ziele, „religiöse“ oder allgemeine Kompensatoren böten ein universales Welterklärungsmodell an.<br>
Diese Unterscheidung geht im Grundsatz auf <a href="%C3%89mile_Durkheim" title="Émile Durkheim">Émile Durkheim</a> zurück: Magie floriere, wenn wissenschaftliche Mittel zu ihrer Überprüfung fehlen oder nicht akzeptiert werden. Sie könne aber keine Organisation aufrechterhalten.
</p><p>Auf Magie basierende Kulte können sich allerdings zu Kultbewegungen mit universalem Welterklärungsanspruch entwickeln, so ging <a href="Scientology" title="Scientology">Scientology</a> z.&nbsp;B. aus einem psychotherapeutischen Selbsthilfesystem (Dianetik) hervor. Kultbewegungen provozieren allerdings, so Bainbridge und Stark, anders als unorganisierte Kulte, Widerspruch im gesellschaftlichen Umfeld.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_von_Religionen_und_Weltanschauungen" title="Liste von Religionen und Weltanschauungen">Liste von Religionen und Weltanschauungen</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p><b> Nachschlagewerke </b>
</p>
<ul><li>Nicolette Bohn, Roland Biewald: <i>Lexikon der Sekten</i>, <i>Lexikon des Okkultismus</i>, Militzke Verlag e. K., Leipzig 2005, CD-ROM, Kleine digitale Bibliothek, Band 52, <a href="Directmedia_Publishing_GmbH" class="mw-redirect" title="Directmedia Publishing GmbH">Directmedia Publishing GmbH</a>, Berlin 2008, ISBN 978-3-89853-352-2.</li></ul>
<p><b>Begriffsgeschichtliche Untersuchungen</b>
</p>
<ul><li>Götz Hindelang (1996): <i>Sekte, ein brisantes Wort? Lexikographische und sprachkritische Bemerkungen.</i> In: <i>Sprachreport</i> 96,2. S. 3–5.</li>
<li>Götz Hindelang (2005): <i>Lexikologische Probleme im Sektendiskurs.</i> In: <i>Muttersprache</i> 2/2005. S. 168–185.</li>
<li>Marc van Wijnkoop Lüthi: <i>Die Sekte – die anderen? Beobachtungen und Vorschläge zu einem strittigen Begriff.</i> Edition Exodus, Luzern 1996, ISBN 3-905577-08-9.</li>
<li>Pascal Boulhol: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://rives.revues.org/document3.html">De la ligne de conduite au groupe hétérodoxe: un aperçu de l'évolution sémantique du mot secta, depuis les origines jusqu'au début du Haut Moyen Âge.</a></i> In: <i>Rives nord-méditerranéennes, Religion, secte et pouvoir.</i> 21. Juli 2005.</li>
<li>Christoph von Blarer: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.manava.ch/i1096.html">Sekten: Annäherungen an einen kontroversen Begriff</a>.</i> Basel 1999, ISBN 3-906981-09-6.</li>
<li>Gerald Willms: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.v-r.de/de/title-1-1/die_wunderbare_welt_der_sekten-1008022/">Die wunderbare Welt der Sekten: Von Paulus bis Scientology</a>.</i> Vandenhoeck &amp; Ruprecht, Göttingen 2012.</li></ul>
<p><b>Christlich</b>
</p>
<ul><li>Hans Baer, Hans Gasper, Joachim Müller: <i>Lexikon neureligiöser Gruppen, Szenen und Weltanschauungen Orientierungen im religiösen Pluralismus.</i> Freiburg 2005, ISBN 3-451-28256-9.</li>
<li>Hermann-Josef Beckers, Helmut Kohle (Hrsg.): <i>Kulte, Sekten, Religionen. Von Astrologie bis Zeugen Jehovas.</i> Pattloch, Augsburg 1994, ISBN 3-629-00636-1.</li>
<li>Rüdiger Hauth: <i>Neben den Kirchen</i> (= <i>Bibel, Kirche, Gemeinde.</i> Bd. 12). Christliche Verlagsanstalt, 2002, ISBN 3-7673-8012-9.</li>
<li><a href="Reinhart_Hummel" title="Reinhart Hummel">Reinhart Hummel</a>: <i>Religiöser Pluralismus oder christliches Abendland? Herausforderungen an Kirche und Gesellschaft.</i> Darmstadt 1994, ISBN 3-534-11717-4.</li>
<li>Gabriele Lademann-Priemer: <i>Warum faszinieren Sekten? Psychologische Aspekte des Religionsmißbrauchs.</i> Claudius, München 1998.</li></ul>
<p><b>Nicht religiös</b>
</p>
<ul><li><a href="Robert_Jay_Lifton" class="mw-redirect" title="Robert Jay Lifton">Robert Jay Lifton</a>, <i>Terror für die Unsterblichkeit: Erlösungssekten proben den Weltuntergang.</i> Hanser, München/Wien 2000.</li>
<li>Margaret Thaler Singer, Janja Lalich: <i>Sekten. Wie Menschen ihre Freiheit verlieren und wiedergewinnen können.</i> Heidelberg 1997.</li>
<li><a href="Hugo_Stamm" title="Hugo Stamm">Hugo Stamm</a>: <i>Sekten. Im Bann von Sucht und Macht.</i> Zürich 1995, ISBN 3-268-00170-X.</li>
<li><a href="Ken_Wilber" title="Ken Wilber">Ken Wilber</a>, Bruce Ecker, Dick Anthony: <i>Meister, Gurus, Menschenfänger. Über die Integrität spiritueller Wege.</i> Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-596-13825-6.</li>
<li><a href="Gerhard_Besier" title="Gerhard Besier">Gerhard Besier</a>, <a href="Erwin_Scheuch" title="Erwin Scheuch">Erwin K. Scheuch</a> (Hrsg.): <i>Die neuen Inquisitoren. Religionsfreiheit und Glaubensneid.</i> Edition Interfrom, Zürich 1999
<ul><li>Teil 1: <i>Aufsätze, Essays und Polemiken</i>, ISBN 3-7201-5277-4,</li>
<li>Teil 2: <i>Dokumentation</i>, ISBN 3-7201-5278-2.</li></ul></li></ul>
<p><b>Sozialwissenschaftlich</b>
</p>
<ul><li>Benjamin Zablocki, Thomas Robbins: <i>Misunderstanding Cults.</i> Toronto 2001, ISBN 0-8020-8188-6 (fachübergreifende <a href="Kontradiktion" title="Kontradiktion">kontradiktorische</a> Behandlung des Themenkomplexes).</li>
<li><a href="Hartmut_Zinser" title="Hartmut Zinser">Hartmut Zinser</a>: <i>Der Markt der Religionen.</i> München 1997.</li>
<li>Ulrich Müller, Anne Maria Leimkühler: <i>Zwischen Allmacht und Ohnmacht. Untersuchungen zum Welt-, Gesellschafts- und Menschenbild von neureligiösen Bewegungen.</i> Regensburg 1993, ISBN 3-89073-676-9.</li></ul>
<p><b>Juristisch</b>
</p>
<ul><li>Nuria Schaub: <i>Der Schutz kleiner Glaubensgemeinschaften vor staatlicher und privater Diskriminierung</i>. Kohlhammer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-17-019786-2.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Journalismus,_Medien"><span id="Journalismus.2C_Medien"></span>Journalismus, Medien</h3></div>
<ul><li>Patrick Warto: <i>Schlagwort Sekte,</i> Verlag Österreich, Wien 2008, ISBN 978-3-7046-5217-1</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Sekte" class="extiw external" title="wikt:Sekte">Wiktionary: Sekte</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><span class="cite">Fleur Flückiger: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://socio.ch/relsoc/t_flueckiger.htm"><i>Die organisatorische Binnenstruktur von religiösen Sekten.</i></a> In: <i>Sociology of Religion.</i> Soziologisches Institut der <a href="Universit%C3%A4t_Z%C3%BCrich" title="Universität Zürich">Universität Zürich</a>, 31.&nbsp;Januar 2015<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 20.&nbsp;März 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASekte&amp;rft.title=Die+organisatorische+Binnenstruktur+von+religi%C3%B6sen+Sekten&amp;rft.description=Die+organisatorische+Binnenstruktur+von+religi%C3%B6sen+Sekten&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fsocio.ch%2Frelsoc%2Ft_flueckiger.htm&amp;rft.creator=Fleur+Fl%C3%BCckiger&amp;rft.publisher=Soziologisches+Institut+der+%5B%5BUniversit%C3%A4t+Z%C3%BCrich%5D%5D&amp;rft.date=2015-01-31">&nbsp;</span></li>
<li><span class="cite"><a href="Reinhard_Hempelmann" title="Reinhard Hempelmann">Reinhard Hempelmann</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://ezw-berlin.de/downloads/Flyer_Kompakt-Information_Sekte.pdf"><i>Was ist eine Sekte?</i></a> (PDF; 97&nbsp;kB) <a href="Evangelische_Zentralstelle_f%C3%BCr_Weltanschauungsfragen" title="Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen">Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen</a>, März 2013<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 9.&nbsp;Februar 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASekte&amp;rft.title=Was+ist+eine+Sekte%3F&amp;rft.description=Was+ist+eine+Sekte%3F&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fezw-berlin.de%2Fdownloads%2FFlyer_Kompakt-Information_Sekte.pdf&amp;rft.creator=%5B%5BReinhard+Hempelmann%5D%5D&amp;rft.publisher=%5B%5BEvangelische+Zentralstelle+f%C3%BCr+Weltanschauungsfragen%5D%5D&amp;rft.date=2013-03">&nbsp;</span></li>
<li><span class="cite">Wolfgang Mischitz: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.weltanschauungsfragen.at/pages/glossary_list.siteswift?s=3278&amp;t=1802e0ae7369afd9&amp;ts=1581337188"><i>Lexikon – Weltanschauungsfragen kompakt: Sekte.</i></a> In: <i>weltanschauungsfragen.at.</i> 2014<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 10.&nbsp;Februar 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASekte&amp;rft.title=Lexikon+%E2%80%93+Weltanschauungsfragen+kompakt%3A+Sekte&amp;rft.description=Lexikon+%E2%80%93+Weltanschauungsfragen+kompakt%3A+Sekte&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.weltanschauungsfragen.at%2Fpages%2Fglossary_list.siteswift%3Fs%3D3278%26t%3D1802e0ae7369afd9%26ts%3D1581337188&amp;rft.creator=Wolfgang+Mischitz&amp;rft.date=2014">&nbsp;</span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.relinfo.ch/lexikon/themen/sektenbegriff-und-sektendefinition/sekte-definition-und-merkmale/"><i>Sekte – Definition und Merkmale.</i></a> In: <i><a href="Evangelische_Informationsstelle_Kirchen_%E2%80%93_Sekten_%E2%80%93_Religionen" title="Evangelische Informationsstelle Kirchen – Sekten – Religionen">relinfo.ch</a>.</i><span class="Abrufdatum" style="display:none"> Abgerufen am 10.&nbsp;Februar 2020</span></span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASekte&amp;rft.title=Sekte+%E2%80%93+Definition+und+Merkmale&amp;rft.description=Sekte+%E2%80%93+Definition+und+Merkmale&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.relinfo.ch%2Flexikon%2Fthemen%2Fsektenbegriff-und-sektendefinition%2Fsekte-definition-und-merkmale%2F">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Gerd Schneider und Christiane Toyka-Seid: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/321116/sekte/"><i>Sekte.</i></a> In: <i><a href="Bundeszentrale_f%C3%BCr_politische_Bildung" title="Bundeszentrale für politische Bildung">Bundeszentrale für politische Bildung</a>.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 19.&nbsp;Mai 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASekte&amp;rft.title=Sekte&amp;rft.description=Sekte&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Fkurz-knapp%2Flexika%2Fdas-junge-politik-lexikon%2F321116%2Fsekte%2F&amp;rft.creator=Gerd+Schneider+und+Christiane+Toyka-Seid&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-:0-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Hans Gerald Hödl, Lukas Pokorny: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Religion in Austria</cite>. Volume, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>3</span>. Praesens Verlag, Vienna 2016, ISBN 978-3-7069-0955-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>263</span> (englisch, 306&nbsp;S.): <span class="lang" lang="en" dir="auto">“The author underlines that, at the latest, since the time that the above-mentioned Federal Law conceming the Establishment
of a Documentation and Information Office for Sect Affairs [Federal Office for Sect Affairs] has been put into force, the use of the term 'sect' in connection with a specific group may indicate defamation, which is why restraint should be exercised.”</span><span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Sekte&amp;rft.au=Hans+Gerald+H%C3%B6dl%2C+Lukas+Pokorny&amp;rft.btitle=Religion+in+Austria&amp;rft.date=2016&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783706909556&amp;rft.issue=3&amp;rft.pages=263&amp;rft.place=Vienna&amp;rft.pub=Praesens+Verlag&amp;rft.volume=Volume" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-:1-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:1_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20020626_1bvr067091.html">Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Juni 2002, Az.: 1 BvR 670/91</a>, abgerufen am 18. Dezember 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Hauth, Rüdiger: Art. Sekte, in: Theologische Realenzyklopädie Bd. 31 (2000), S. 97.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur Etymologie und antiken Begriffsgeschichte (außerhalb des <a href="Christentum" title="Christentum">Christentums</a>) bzgl. <i>secta</i> siehe <a href="Karl_Ernst_Georges" title="Karl Ernst Georges">Karl Ernst Georges</a>: <i>Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch</i>, Bd. 2, 11. Auflage, Basel 1962, Sp. 2559f.; <a href="Alois_Walde" title="Alois Walde">Alois Walde</a>, Johann Baptist Hofmann: <i>Lateinisches etymologisches Wörterbuch</i>, 3. Auflage, Bd. 2, Heidelberg 1954, S. 506.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur antiken Begriffsgeschichte bzgl. <i>hairesis</i> siehe Henry George Liddell, Robert Scott: <i>A Greek-English Lexicon</i>, Oxford 1966, S. 41; <a href="Wilhelm_Pape" title="Wilhelm Pape">Wilhelm Pape</a>: <i>Griechisch-deutsches Handwörterbuch</i>, 3. Auflage, Bd. 1, Graz 1954, S. 59; <a href="Karl_Ernst_Georges" title="Karl Ernst Georges">Karl Ernst Georges</a>: <i>Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch</i>, Bd. 1, 9. Auflage, Basel 1951, Sp. 3005; <a href="Heinrich_von_Staden_(Medizinhistoriker)" title="Heinrich von Staden (Medizinhistoriker)">Heinrich von Staden</a>: <i>Hairesis and Heresy: The case of the haireseis iatrikai</i>. In: Ben F. Meyer (Hrsg.): <i>Jewish and Christian Self-Definition</i>, Bd. 3: <i>Self-Definition in the Graeco-Roman World</i>, London 1982, S. 76–100;</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinrich von Staden: <i>Hairesis and Heresy: The case of the haireseis iatrikai</i>. In: Ben F. Meyer (Hrsg.): <i>Jewish and Christian Self-Definition</i>, Bd. 3: <i>Self-Definition in the Graeco-Roman World</i>, London 1982, S. 76–100, hier: 76f.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur jüdischen Begriffsverwendung siehe Heinrich von Staden: <i>Hairesis and Heresy: The case of the haireseis iatrikai</i>. In: Ben F. Meyer (Hrsg.): <i>Jewish and Christian Self-Definition</i>, Bd. 3: <i>Self-Definition in the Graeco-Roman World</i>, London 1982, S. 76–100, hier: 96f.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Apostelgeschichte 24,5. Siehe dazu <a href="Gerhard_Kittel" title="Gerhard Kittel">Gerhard Kittel</a> (Hrsg.): <i>Theologisches Wörterbuch zum Neuen Testament</i>, Bd. 4, Stuttgart 1966 (Nachdruck der Ausgabe von 1942), S. 879–884.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Norbert Brox: <i>Häresie</i>. In: <i><a href="Reallexikon_f%C3%BCr_Antike_und_Christentum" title="Reallexikon für Antike und Christentum">Reallexikon für Antike und Christentum</a></i>, Bd. 13, Stuttgart 1986, Sp. 248–297, hier: 257–264, 275–277.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexander von Lykonpolis, <i>Gegen die Lehren Manis</i> 1f. Siehe dazu Pieter W. van der Horst: <i> 'A Simple Philosophy': Alexander of Lycopolis on Christianity</i>. In: Keimpe A. Algra u.&nbsp;a. (Hrsg.): <i>Polyhistor. Studies in the History and Historiography of Ancient Philosophy</i>, Leiden 1996, S. 313–329, hier: 313–319.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe dazu beispielsweise Walter Gerd Rödel: <i>Die „Secta Lutherana“ im Schatten der Sancta Sedes Moguntina</i>. In: <i>Zwischen Konflikt und Kooperation. Religiöse Gemeinschaften in Stadt und Erzstift Mainz in Spätmittelalter und Neuzeit</i>, Mainz 2006, S. 167–180.</span>
</li>
<li id="cite_note-BochingerRGG-13"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-BochingerRGG_13-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-BochingerRGG_13-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Christoph Bochinger:&nbsp;<i>Sekten II</i>. In: <i><a href="Religion_in_Geschichte_und_Gegenwart" title="Religion in Geschichte und Gegenwart">Religion in Geschichte und Gegenwart</a></i> (RGG). 4. Auflage. Band&nbsp;7, Mohr-Siebeck, Tübingen 2004, Sp.&nbsp;1145–1148. Hier: Sp. 1146.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans Schulz, <a href="Otto_Basler" title="Otto Basler">Otto Basler</a> (Hrsg.): <i>Deutsches Fremdwörterbuch</i>, Bd. 4, Berlin 1978, S. 104–106 (Lemma Sekte), hier: 104.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe die Belege bei Hans Schulz, Otto Basler (Hrsg.): <i>Deutsches Fremdwörterbuch</i>, Bd. 4, Berlin 1978, S. 104–106.<br><a href="Jacob_Grimm" title="Jacob Grimm">Jacob Grimm</a>, <a href="Wilhelm_Grimm" title="Wilhelm Grimm">Wilhelm Grimm</a>: <i>Deutsches Wörterbuch</i>, Bd. 10/1, Leipzig 1905, Sp. 406–408.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Pfeifer: Art. „Sekte“. In: <i>Etymologisches Wörterbuch des Deutschen</i>, Bd. <i>M–Z.</i> Berlin, 2. Auflage, 1993, S. 1275.<br>Art. „Sekte“. In: Hans Schulz, Otto Basler (Hrsg.): <i>Deutsches Fremdwörterbuch</i>, Bd. 4. Berlin 1978, S. 104–106, hier S. 105.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Beispielsweise in der von Gunapala P. Malalasekera herausgegebenen <i>Encyclopaedia of Buddhism</i>, Bd. 1, Colombo 1965, S. 436f.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ulrich_Dehn" title="Ulrich Dehn">Ulrich Dehn</a>: <i>Sekten I.</i> In: <i>Religion in Geschichte und Gegenwart</i>, 4. Auflage, Bd. 7, Tübingen 2004, Sp. 1144f., hier: 1145.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Die Berichte in den Tageszeitungen <i>Neues Wiener Journal</i> sowie <i>Wiener Tageszeitung</i> werden dargestellt von <a href="Franz_Graf-Stuhlhofer" title="Franz Graf-Stuhlhofer">Franz Graf-Stuhlhofer</a>: <i>„Sekten in Wien“ von 1906 bis 1937. Zwei Serien in Wiener Tageszeitungen boten einen Überblick über die damalige Szene religiöser Kleingruppen</i>, in: <a href="Freikirchenforschung" title="Freikirchenforschung">Freikirchenforschung</a> 31 (2022) S. 121–147</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin Kriele: <i>Sekte als ‚Kampfbegriff‘</i>. In: <i>Frankfurter Allgemeine Zeitung</i>, 6. April 1994</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hansj%C3%B6rg_Hemminger" title="Hansjörg Hemminger">Hansjörg Hemminger</a>: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/unternehmen-duerfen-als-sekte-bezeichnet-werden-15665884.html"><i>Sekten-Vorwurf ist freie Meinungsäußerung.</i></a> In: <i>www.faz.net.</i> 29.&nbsp;Juni 2018,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 30.&nbsp;Juni 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASekte&amp;rft.title=Sekten-Vorwurf+ist+freie+Meinungs%C3%A4u%C3%9Ferung&amp;rft.description=Sekten-Vorwurf+ist+freie+Meinungs%C3%A4u%C3%9Ferung&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.faz.net%2Faktuell%2Frhein-main%2Funternehmen-duerfen-als-sekte-bezeichnet-werden-15665884.html&amp;rft.date=2018-06-29">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Nuria Schaub: <i>Der Schutz kleinerer Glaubensgemeinschaften vor staatlicher und privater Diskriminierung</i>. Kohlhammer. Stuttgart 2008, S. 134.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Babett Remus: <i>Sekte</i>. In: <a href="Christoph_Auffarth" title="Christoph Auffarth">Christoph Auffarth</a>, Jutta Bernard, Hubert Mohr (Hrsg.): <i>Metzler-Lexikon Religion. Gegenwart – Alltag – Medien.</i> Bd.&nbsp;3, J. B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000, ISBN 3-476-01553-X, S. 285. </span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/glaubensgemeinschaft-zwoelf-staemme-sekte-stellt-strafanzeige-gegen-behoerden-1.1912903"><i>Sekte stellt Strafanzeige gegen Behörden.</i></a> In: <i>sueddeutsche.de.</i> 15.&nbsp;März 2014,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 9.&nbsp;März 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASekte&amp;rft.title=Sekte+stellt+Strafanzeige+gegen+Beh%C3%B6rden&amp;rft.description=Sekte+stellt+Strafanzeige+gegen+Beh%C3%B6rden&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.sueddeutsche.de%2Fbayern%2Fglaubensgemeinschaft-zwoelf-staemme-sekte-stellt-strafanzeige-gegen-behoerden-1.1912903&amp;rft.date=2014-03-15">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.altmuehlnet.de/~falk/stephan/sekten/">altmuehlnet.de</a></span>
</li>
<li id="cite_note-SPON-948789-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-SPON-948789_27-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Nadine Helms: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spiegel.de/einestages/bhagwan-bewegung-a-948789.html"><i>Bhagwan-Bewegung: Orgien im Namen des Herrn.</i></a> In: <i><a href="Spiegel_Online" class="mw-redirect" title="Spiegel Online">Spiegel Online</a>.</i> 12.&nbsp;April 2010,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 9.&nbsp;Juni 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASekte&amp;rft.title=Bhagwan-Bewegung%3A+Orgien+im+Namen+des+Herrn&amp;rft.description=Bhagwan-Bewegung%3A+Orgien+im+Namen+des+Herrn&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Feinestages%2Fbhagwan-bewegung-a-948789.html&amp;rft.creator=Nadine+Helms&amp;rft.date=2010-04-12">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/13/109/1310950.pdf">Endbericht der Enquete-Kommission Sogenannte Sekten und Psychogruppen</a> vom 29.&nbsp;Mai 1998, abgerufen am 26.&nbsp;Juli 2018</span>
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<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.polizei.bayern.de/schuetzen-und-vorbeugen/beratung/005157/index.html">Die Bayerische Polizei: <i>Sekten und Okkultismus&nbsp;» Schützen und Vorbeugen&nbsp;» Beratung.</i></a> Polizeipräsidium München, <a href="22._September" title="22. September">22.&nbsp;September</a> <a href="2021" title="2021">2021</a>. Abgerufen am <a href="12._Mai" title="12. Mai">12.&nbsp;Mai</a> <a href="2025" title="2025">2025</a></span>
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<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20141219044857/http://www.sectes-infos.net/Historique_Lutte_Antisectes_France.htm">Historique de la lutte anti-sectes en France de 1945 à nos jours</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 19. Dezember 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.legifrance.gouv.fr/affichTexte.do?cidTexte=JORFTEXT000000809117&amp;categorieLien=id"><i>Circulaire du 27 mai 2005 relative à la lutte contre les dérives sectaires.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 20.&nbsp;April 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASekte&amp;rft.title=Circulaire+du+27+mai+2005+relative+%C3%A0+la+lutte+contre+les+d%C3%A9rives+sectaires&amp;rft.description=Circulaire+du+27+mai+2005+relative+%C3%A0+la+lutte+contre+les+d%C3%A9rives+sectaires&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.legifrance.gouv.fr%2FaffichTexte.do%3FcidTexte%3DJORFTEXT000000809117%26categorieLien%3Did">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dreigliederung.de/news/01011400"><i>Drohendes Verbot der französischen Waldorfschulen - Institut für soziale Dreigliederung.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 20.&nbsp;April 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASekte&amp;rft.title=Drohendes+Verbot+der+franz%C3%B6sischen+Waldorfschulen+-+Institut+f%C3%BCr+soziale+Dreigliederung&amp;rft.description=Drohendes+Verbot+der+franz%C3%B6sischen+Waldorfschulen+-+Institut+f%C3%BCr+soziale+Dreigliederung&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.dreigliederung.de%2Fnews%2F01011400">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=19983136"><i>Geschäft Ansehen.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 20.&nbsp;April 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASekte&amp;rft.title=Gesch%C3%A4ft+Ansehen&amp;rft.description=Gesch%C3%A4ft+Ansehen&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.parlament.ch%2Fde%2Fratsbetrieb%2Fsuche-curia-vista%2Fgeschaeft%3FAffairId%3D19983136">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Marhold: <i>Sekte</i>. In: <i>Evangelisches Kirchenlexikon</i>, Band 4, Göttingen 1996, Sp. 194–197.</span>
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<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Herrmann, Horst, Sex &amp; Folter in der Kirche, Sonderausgabe Orbis Verlag, München 1998, S. 9.</span>
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<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">So der Titel eines Beitrages von <a href="Franz_Graf-Stuhlhofer" title="Franz Graf-Stuhlhofer">Franz Graf-Stuhlhofer</a>, mit dem Untertitel <i>Die kirchliche Auseinandersetzung mit sogenannten „Sekten“.</i> In: Christian Herrmann, <a href="Rolf_Hille" title="Rolf Hille">Rolf Hille</a> (Hrsg.): <i>Verantwortlich glauben. Ein Themenbuch zur christlichen Apologetik</i>. VTR, Nürnberg 2016, S. 284–293.</span>
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<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">z.&nbsp;B. Max Weber: <i>Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen, Hinduismus und Buddhismus.</i> In: <i><a href="Archiv_f%C3%BCr_Sozialwissenschaft_und_Sozialpolitik" title="Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik">Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik</a></i> 41 (3), 1916, S. 613–744, hier: 619.</span>
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<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">Ernst Troeltsch: <i>Die Soziallehren der christlichen Kirchen und Gruppen</i>, Tübingen 1912, S. 362–370.</span>
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<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Paul Honigsheim: <i>Sekten I. Religionsgeschichtlich.</i> In: <i>Religion in Geschichte und Gegenwart</i>, 3. Auflage, Bd. 5, Tübingen 1960, S. 1657 ff.</span>
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